Archiv für den Monat März 2017

Pirat im Rat: Auf diese Menschen ist Aachen angewiesen

Wer mehr erfahren möchte: Hier gibt es Hintergründe ausführlich. Dafür vielen DAnk!

AachenNews

Bildung, ein zentrales Thema der Piratenpartei, fängt im Kleinkind-Alter an. Entsprechend macht sich die Fraktion der Piraten für gute Arbeitsbedingungen derjenigen stark, in deren Hände Eltern ihre Kinder geben (müssen). Hinten im Bild: Ratsherr Sait Başkaia Bildung, ein zentrales Thema der Piratenpartei, fängt im Kleinkind-Alter an. Entsprechend macht sich die Fraktion der Piraten für gute Arbeitsbedingungen derjenigen stark, in deren Hände Eltern ihre Kinder geben (müssen).  Im Bild: Ratsherr Sait Başkaya

Der Stadtrat von Aachen muss Richtlinien festlegen, nach denen etwa 150 Tagesmütter (es sind auch einige Männer dabei) fast 600 Kinder betreuen. Viele dieser Kinder sind unter 2 Jahre alt. Sie werden von Tagesmüttern und -vätern betreut, weil die Stadt Aachen nicht genug Kitaplätze zur Verfügung stellen kann.

Im Rat der Stadt hat gestern Sait Başkaya, Ratsherr der Fraktion der Piraten, ausführlich dargestellt, dass für die Tagespflege Richtlinien vorgelegt werden müssen, die auch wirklich angemessen sind und nicht wieder, wie die derzeitigen Richtlinien, vom Gericht als illegal, ungerecht, falsch oder unpassend abgeurteilt werden.

Seine Ansprache, für die es aus den Reihen der zahlreich erschienenen Zuhörer Beifall gab, wird hier ungekürzt wiedergegeben (Hervorhebungen von mir):

Dies ist der…

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Protestveranstaltung der IG TP AC

Am 01.03.2017 treten die neuen Richtlinien der Stadt Aachen zur Kindertagespflege in Kraft.

Die Tagespflegepersonen aus Aachen haben ihren Unmut über die neuen Richtlinien im Vorfeld bereits deutlich gemacht.

Es entsteht durch den neuen Umgang mit Fehltagen seitens der Tagespflegepersonen und Kinder ein erheblicher Mehraufwand an Verwaltungsarbeit für die tätigen Tagespflegepersonen.

Die meisten mussten bisher keinerlei Anwesenheitslisten führen. Nun erwartet die Stadt Aachen, dass die Zeiten in denen die Kinder anwesend sind, dokumentiert werden.  Im Endeffekt läuft alles, was die Stadt nun erwartet, auf eine sogenannte „Spitzabrechnung“ hinaus, obwohl das in den Richtlinien so gar nicht formuliert ist.

Die Mitglieder der IG Kindertagespflege / Tagespflegepersonen Aachen sind mit diesen Richtlinien nicht einverstanden!

Immer wieder hört man von Unterstützern: „Man müsste dem Oberbürgermeister mal die ganzen von Euch betreuten Kinder auf den Schreibtisch setzten! Was würde die Stadt ohne Euch machen??“  Am 01.03.2017 um 10 Uhr haben wir diesen Rat im übertragenen Sinn befolgt und auf dem Markt, vor dem Rathaus, gegen die Art und Weise wie mit qualifiziertem Betreuungspersonal in der familienfreundlichen Stadt Aachen umgegangen wird, protestiert!

Einen Vertreter der Stadt Aachen haben wir nicht zu Gesicht bekommen, obwohl die Mahnwache auch in den Aachener Nachrichten angekündigt wurde.

Aber die Presse war reichlich vertreten. Im Hörfunk des WDR 2 konnte man bei den Aachener Lokalnachrichten mehrmals Beiträge hören, die Lokalzeit Aachen im WDR-Fernsehen berichtet am 01.03. von der Mahnwache und den Artikel in den Aachener Nachrichten erwarten wir mit Spannung.

Und natürlich erhoffen sich die in Aachen tätigen Tagespflegepersonen eine schnelle Überarbeitung der Richtlinien und eine korrekte Vorgehensweise der Verwaltung. Zur Zeit ist nämlich sehr unklar, wie diese mit Fehlzeiten umgehen wird.

Es ist gar nicht klar, welche Unterschreitungen bei den Betreuungszeiten relevant sind. Und bei der Abrechnung von Fehltagen zieht die Verwaltung Tage, die sowieso betreuungsfrei gewesen wären (z.B. Samstage, Sonntage), einfach mal pauschal mit ab. Gerechnet werden soll nämlich mit dem jeweils letzten Betreuungstag vor Fehlzeiten und dem ersten Betreuungstag nach den Fehlzeiten….